Clevere Business Frau Kylie • • • • • (bewertet mit 4 von 5 Punkten)
In welche Richtung wird 'Camp Kylie' nach maessigem Erfolg mit Ihrem Kitschpop-Album Light Years gehen ? Sie trifft die richtige Entscheidung und liefert ein Album und Image im Stile cooler und sexy Popmusik ab. FEVER ist ein Konzeptalbum und diesmal ohne Ausnahmen - jeder Song eigent sich zum Tanzen und hat Hitpotenzial. Die erste Auskopplung 'Cant get you out of my head' kriegt man wirklich nicht mehr aus dem Kopf - sowohl das Lied als auch das dazugehoerige Musikvideo. Aehnlich erfolgreich waren 'Love at first sight', 'In your eyes' (mein persoenlicher Favourit des Albums) und 'Come into my world'. Besonders gelungen finde ich 'Your love' und 'Love affair'. 'Fever' ist ein akzeptabler Leadsong des Albums. 'More more more', 'Dancefloor' und 'Burning Up' finde ich nicht so herausragend. Etwas nervig finde ich das nach einem alten Nintendospiel klingende 'Give it to me'. 'Fragile' ist sowas wie eine Danceballade. Die Remixe der Bonus CD finde ich ueberraschend gut, allen voran der Fisherspooner Remix von 'Come into my World'. Die Blue Monday Version von CGYOOMH ist gelungen genauso wie der Roger Sanchez Remix zu 'In your eyes'. FEVER bekommt 4 Sterne als ein respektables Album was kommerzielle Popmusik und -kultur betrifft. Es hat nicht die Qualitaet von 'Impossible Princess' oder 'Kylie Minogue 1994' und ist auch nicht so aufwendig wie 'Light Years' produziert aber dafuer professionell vermarktet worden. FEVER ist weder herrausragend noch nervig banal - schlichter Pop den man sich nebenbei anhoert. Mehr muss hier auch nicht sein und es hat ausgereicht, aus Kylie die erfolgreichste Saengerin 2001/02 zu machen.
Eine Rezension von Rezensentin/Rezensent
vom 30. Januar 2004