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Lust auf mehr !
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Eine Jugend in Hitler-Deutschland,eine, die nicht stromlinienförnmig verlief. Bestimmte Einblicke erhalten wir, die zunehmende Gemeinheit der Nachbarn, aber auch die heimliche Unterstützung ( das gehört sich doch so) eines Nazis. Es werden so spannende Themen der Verführbarkeit des Menschen angesprochen, dass man sich mehr Details wünschte, die es nun natürlich nicht mehr geben wird. Diese Erinnerung von Fest verdeutlicht wieder, was vor Jahrzehnten schon Peter Brückner beschrieb: Man konnte in Nischen überleben ( Abseits als sicherer Ort). Eindrucksvoll die Beschreibung der Eltern- der fundamentalistische Vater, die disziplinierte Mutter ( deren Qualen dann durchbrachen, als die Kontrolle versagte). >Schriften wie diese verdeutlichen, wie präsent diese Zeit noch in den Herzen und Köpfen Älterer ist, wie sehr diese Zeit in private Leben eingegriffen hat und dadurch auch für spätere Generationen Auswirkungen hat. Nebenbei liest sich Fest äusserst flüssig und spannend.
Eine Rezension von Dr. Alberts "hansalberts" Bremen
vom 17. Oktober 2006
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