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Ein Vermächtnis als Geschenk
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Ein wirklich gelungenes Werk. > >Joachim Fest ist einer, der es wissen muss. Seine Biographien zu Hitler und Speer gelten als Standartwerke, die jedermann gelesen haben sollte, der sich mit der Thematik näher beschäftigt. > >Mit diesem Buch, mit dem bezeichnenden Titel "Ich nicht" ermöglicht uns Joachim Fest nun einen Einblick in seine Vergangenheit, die ihn unglaublich stark prägte. >Wir erfahren intime Dinge über sein Verhältnis zu seinem älteren Bruder und erfahren von der tiefen Hochachtung vor seinem bewundernswert gradlinigen Vater. Gerade dies ist eines der Kerninhalte des Buches, es ist ein Denkmal für den Vater des Autors, welcher ihm schon früh die Losung mitgab : "Etiam si omne- ego non." Dieser, leicht modifizierte, Satz aus dem Matthäus-Evangelium welcher Joachim Fest stark prägte. Der Satz bezeichnet die lebenslang sachlich-kritische Haltung des Autors gegenüber allem, was ihn gerade als einen der größten Vertreter des Bürgertums in Deutschlands ausmacht. > >Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, sodass es Mühe bereitet es spät in der Nacht um 2 uhr aus der hand zu legen. >Joachim fest bewies mit diesem Buch eindringlich, dass Sachbücher nicht bloß schmucklos Inhalte vermitteln müssen, sondern auch, durch ihre kunstvolle und gewandte Sprache eine besondere Ästhetik versprühen können. > >Leider konnte Joachim Fest den Erfolg seines Buchs nicht mehr erleben. Es ist wirklich schade, nein traurig, dass wir nun auf viele faszinierende Bücher, und auch den zweiten teil seiner Biographie, verzichten müssen.
Eine Rezension von T. Meier Steinheim, Westfalen
vom 6. November 2006
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